Wer bin ich?

Ich bin männlich und gehöre dem gehobenen Mittelstand an. Meinen Namen verrate ich nicht, da ich die Anonymität schätze. Man weiß ja nie, wer so ein Blog liest. Und ich möchte im Offline-Leben nicht hiermit in Verbindung gebracht werden können. Für etwaige Leser hier bin ich einfach „Janus“. Viele würden sagen, ich jammere auf extrem hohem Niveau. Aber das interessiert mich nicht. Ich habe einen guten Job. Ich habe genug Geld zum Leben. Ich bin einigermaßen gesund, habe einen großen Freundes- und Bekanntenkreis und eine tolle Frau und Familie. Man könnte durchaus sagen, ich habe es geschafft. ABER:

Ich muss arbeiten gehen, um so ein Leben führen zu können. Und ich hasse es, dies tun zu müssen. Ich habe schon seit den frühesten Tagen meiner Jugend einen einzigen großen Traum: ich will reich sein oder doch zumindest wohlhabend. Und zwar, OHNE dafür arbeiten zu müssen. Zeitlebens habe ich anderen Menschen, die „mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wurden“ dies geneidet. Die unvergleichliche Freiheit zu haben, ohne die Notwendigkeit von täglicher Arbeit im Leben immer das tun und lassen zu können, wonach einem gerade ist, ist in meiner Wahrnehmung der größte Luxus, den die Götter in dieser Welt gemacht haben. Aber er blieb mir bisher stets vorenthalten. Das soll sich nun in ein paar Jahren ändern. Damit meine ich übrigens nicht, danach nichts zu tun. Ich meine auch nicht, gar nichts mehr zu „arbeiten“. Ich meine nur, nicht mehr unbedingt arbeiten zu müssen, um das eigene Leben finanzieren zu können. Wenn man die „echte“ Wahl hat, morgens in (s)ein Büro zu fahren, um dort etwas zu tun, auf das man wirklich gerade Lust hat, ist es für mich keine Arbeit. Dann ist es Spaß und Selbstverwirklichung. Das Paradies eben.

Das klingt vielleicht erst mal etwas fantastisch, möglicherweise halten mich einige auch für einen Spinner. Aber auch das ist mir egal. Ich habe mich dazu entschlossen, das Wagnis einzugehen, nach den eigenen Träumen zu greifen. Das allein tun schon nicht viele Menschen. Ich glaube, den aktiven Versuch zu wagen, sich die eigenen Träume zu erfüllen und nicht nur immer darüber nachzudenken, gehört zu den sinnvollsten und „größten“ Abenteuern, auf die man sich begeben kann. Wenn ich das auch schaffen sollte, gehöre ich zu einem ganz kleinen elitären Club. Der „Club der Self-Made-Menschen“.